Interstellare Quantenverschränkung

Die Quantenverschränkung ermöglicht in Robert Charles Wilsons Roman „Quarantäne“ (Blind Lake, 2003) eine instantane Kommunikation mit Außerirdischen. Allerdings werden dabei auch deren Quantenzustände gestört (da ja in der Quantentheorie die Beobachtung das Objekt verändert).

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One Response to Interstellare Quantenverschränkung

  1. Hans sagt:

    „Quantenverschränkung ermöglicht in Robert Charles Wilsons Roman „Quarantäne“ eine instantane Kommunikation mit Außerirdischen. Allerdings werden dabei auch deren Quantenzustände gestört (da ja in der Quantentheorie die Beobachtung das Objekt verändert).“ Die Idee einer instantanen Quantenkommunikation ist überhaupt nicht möglich. Es gibt keine Gleichzeitigkeit. Schon für kurze Entfernungen schließt sich eine solche Funktion aus. Die Zeitdilatation im Gravitationspotential der Erde zum Weltenraum lässt keine instane Verbindung zu. Ein Signal durch Verschränkung ist schon allein durch die real messbare Zeitdilatation nicht möglich. Der Lorentzfaktor, der ja in der Berechnung der Zeitdilatation steckt, ist abhängig von c, der Lichtgeschwindigkeit.
    Nun könnte man ja den Zweifel als rein theoretisch betrachten, wenn man nicht in allen fundmentalen Gesetzen diesen Faktor durchgehend bestätigt sähe – durch Messexperimente. Wenn man mit 2 C-Uhren die Zeit misst, stellt man schlichtweg fest, dass der Zeitgang schon bei kleinen Entfernungen differiert. Die einfache Erkenntnis ist, dass es so wenig eine instantane Verschränkung geben kann, wie eine Wasseroberfläche eines Sees mit dem Meeresspiegel auf immer gleicher Höhe sein kann. Die Höhe eines beliebigen Wasserspiegels kann nicht mit der Höhe einen anderen Wasserspiegels anderer Höhe gleich sein. Nichts anderes ist, im übertragenen Sinne, der Glaube an eine Instantante Quantenverschränkung.

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